Entwicklung einer prädiktiven Leistungsregelung für Wärmepumpen
Mit dem Klimaplan 2040 hat sich Österreich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden und somit netto keine klimaschädlichen Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen. Ein Schwerpunkt dieses Plans ist die Reduktion der CO₂-Emissionen der Raumwärmeerzeugung im Gebäudesektor, was den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energieträger erfordert. Die Grundlage dafür liefert das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWG), welches den Einbau von Wärmebereitstellungsanlagen auf Basis fossiler Energieträger, zumindest im Neubau, untersagt. Nach dem Einbauverbot von Ölheizungen folgte nun ebenfalls ein Einbauverbot von Gasheizungen. Ebenso soll der Energieverbrauch von Bestandsgebäuden durch thermische Sanierungen der Gebäudehüllen reduziert werden.
Prädiktive Leistungsregelung
Das junge und bereits mehrfach ausgezeichnete Unternehmen LAMBDA Wärmepumpen aus Kirchbichl in Tirol entwickelt und produziert hocheffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpen, die mit dem natürlichen und umweltfreundlichen Kältemittel Propan (R290) betrieben werden. Die stufenlos vollmodulierenden Wärmepumpen der Serie Eureka – Modelle EU08L, EU10L, EU13L, EU15L und EU20L – für bis zu 20 kW Nennleistung setzen neue Maßstäbe in der Energieeffizienz, dank des innovativen und patentierten „3K-Prozesses“. Durch die optimierte Strömungsmechanik ist es gelungen, eine deutliche Verbesserung des Wärmeübergangs zu erreichen und die Temperaturdifferenz zwischen der Umgebungsluft und der Verdampfungstemperatur auf durchschnittlich nur 3 Kelvin zu reduzieren. Diese Wärmepumpen überzeugen durch deutlich reduzierten Energieverbrauch, höhere Leistungsfähigkeit und wesentlich weniger und kürzere Abtauzyklen. Das Resultat ist ein um 26% geringerer Stromverbrauch gegenüber dem derzeit höchsten Energieeffizienzstandard A+++ von Wärmepumpen.