Neue Förderungen für Wärmepumpen beschlossen

Hintergrundgrafik

Mit 2024 hat Österreich eine neue Förderlandschaft für Heizungstausch und thermische Sanierung. Wir erklären, was und wie gefördert wird und was sich im Hinblick auf  Wärmepumpen ändert.

Die Zukunft der Heiztechnologie liegt ganz klar in der Effizienz und Nachhaltigkeit – für die Wärmewende sind Wärmepumpen daher von großer Bedeutung. Erstmals wurden 2022 in Österreich mehr erneuerbare Heizsysteme installiert als fossile – Grund genug auch für die Regierung, entsprechende Impulse zu setzen.

Trotz Ankündigung der Regierung wird das verpflichtende Ende für Gas- und Ölheizungen bis 2040 doch nicht kommen. Gut zwei Jahre hatten ÖVP und Grüne um das Erneuerbare- Wärme-Gesetz (EWG) gerungen, jetzt lautet die Devise: Anreiz statt Verbot. Anstatt Eigentümern vorzuschreiben, ab wann sie womit heizen müssen, soll der Umstieg am Heizungsmarkt ab 1. Jänner 2024 mit üppigen Förderungen gelingen. Und dieser betrifft auch Wärmepumpen.

 

Die zentralen Eckpunkte

  1. Beim Heizungstausch werden durch Bundes- und Landesförderung bis zu 75 Prozent der Kosten für eine neue Heizung übernommen. Das gilt für Ein- und Zweifamilienhäuser wie auch für den mehrgeschossigen Wohnbau. Die grobe Faustregel: Je höher die Investitionskosten für ein klimafreundliches Heizsystem, desto höher die Förderung. Beispiel: Eine Erdwärmepumpe ist teurer als ein Fernwärmeanschluss
  2. Die Förderhöhe für Luft/Wasser-Wärmepumpen beträgt 75% der Gesamtkosten bis zu einem Maximalbetrag von 16.000€. Werden die Geräte mit klimaschädlichen Kältemitteln betrieben, wird die Förderquote deutlich reduziert.
  3. Es werden nicht nur Geräte gefördert, sondern auch Demontage und Entsorgung von Altanlagen und die Einbindung ins Heizungssystem.
  4. Die zulässige Vorlauftemperatur für Wärmepumpen wird von 40°C auf 55°C erhöht – eine lange Forderung der Branche.

Weitere Neuerungen:

  • Ab Jänner sind Öl- und Gasheizungen in Neubauten verboten.
  • Das Förderprogramm „Sauber Heizen für alle“ wird deutlich ausgeweitet. Einkommensschwache Haushalte erhalten eine hundertprozentige Förderung.
  • Die Förderpauschalen des Bundes für die thermische Gebäudesanierung werden verdreifacht.

 

Mehr Details zu allen Änderungen hinsichtlich des EWG lesen Sie in diesem PDF:

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